Das war der Echo 2008

Echo2008Gestern gab es also mal wieder einen der wichtigsten Musikpreise Europas, und den wichtigsten Musikpreis, der in Deutschland an nationale und internationale Künstler vergeben wird.

Die Höhepunkte bei der von RTL zeitversetzt übertragenen Sendung waren ohne Zweifel die Auftritte von Herbert Grönemeyer und DJ Ötzi. Beide bekamen übrigens gleich 2 Echos verliehen. Ebenfalls gleich 2 der begehrten Preise erhielt der Rapper Bushido.

Ein wirklich großer Moment war, als Dieter Thomas Heck für seine Verdienste um die deutschsprachige Musik mit einem Echo ausgezeichnet wurden ist. In seiner anschließenden Rede ging Dieter. T. Heck mit sehr ernster Stimme auf die deutsche Musik ein. Er sagte, wir leben in Deutschland, und da soll man eben auch deutsche Texte hören können. Er kritisierte auch die Radio und TV Sender, die seiner Meinung nach immer weniger auf deutschsprachige Künstler zurück greifen. Dafür bekam Er sogar Szenenapplaus. Für das Lebenswerk wurde der Liedermacher Rolf Zuckowki ausgezeichnet. Er bedankte sich vor allem bei seiner Frau und bei seiner Tochter, die wie Er sagte immer hinter Ihm gestanden haben.

Für den internationalen Flair sorgten dann noch Kylie Minogue und James Blunt. Enttäuschend war allerdings, das sonst kaum internationale Stars persönlich anwesend waren. So sagten unter anderem 50 Cent und Linkin Park schon vorher ab.

Die eindeutigen Tiefpunkte der knapp über 3-stündigen Sendung waren die Auftritte von Mark Medlock. Wie eigentlich fast zu erwarten war, glänzte Er mit einem Vokabular, dass wir hier nicht wiederholen wollen. Nur soviel, der letzte DSDS Gewinner sagte, wie gern Er doch seinen Dieter mal fick… würde, und das Wort Arsch kam bei seinem dummen Geschwätz mehrfach vor.

Aber abschließend kann man sagen, das es für RTL-Verhältnisse eine gelungene Sendung war. Nicht immer höchstes Niveau, aber doch im Großen und ganzen sehr unterhaltsam.

Eine Antwort schreiben