Kartenwechsel bei Premiere

premiere_de.gifAlle Abonnenten von Premiere steht noch in der 1. Hälfte diesen Jahres ein Kartenwechsel bevor. Der Grund dafür ist, das der TÜV Rheinland festgestellt hat, das es kriminellen Hackern gelungen ist, Receiver so zu manipulieren, das diese ohne Abonnement die Sender empfangen können.
Das heist, dass jeder Premierekunde eine neue Smartcard zugeschickt bekommt, und diese durch die derzeitige ersetzen muss. Ein neuer Receiver oder ähnliches ist nicht notwendig, da ja das Verschlüsselungssystem nicht geändert wird.
Was an der ganzen Sache allerdings verwundert, ist das es erst ein Gutachten brauchte um dieses hacken festzustellen. Denn schon seit 2005 werden relativ offen und für jeden zu finden solche Receiver, mit den man Premiere illegal öffnen kann angeboten. Die Software zum öffnen von Premiere gibt’s dazu auf vielen Internetseiten und Foren. Und, die Software wird meist auch noch gratis angeboten. Warum Premiere erst jetzt dahinter gekommen ist, wird wohl für immer ihr Geheimnis bleiben.

Eine Antwort zu “Kartenwechsel bei Premiere”

  1. Tja – diese Premierepfeiffen … – jetzt ist seit einigen Tagen also amtlich, daß die einen Kartenwechsel durchführen wollen; das ist immer so witztig: die blättern dann etliches Geld für die neuen Smartcards hin ( – und reden sich + der Welt ein, DAS sei es jetzt !!) + ‘n halbes Jahr später ist die Sache wieder geknackt – wird auch diesmal wieder so sein. Vielleicht sollte man doch mal die Frage stellen: Woran liegt’s denn überhaupt, daß die Nachfrage nach dem gecrackten Kram so hoch ist ?
    Aber dann wird’s vermutlich wieder recht unangenehm: Wohl an nix anderem nämlich, als der üblichen, kurzfristigen Profitgier, sprich – der völlig unverhältnismässigen Preispolitik von Premiere !
    Ich denke, es ist leztlich doch immer dasselbe: wenn die Bereitschaft, illegale Ware zu erwerben + dafür auch noch einen nicht unwesentlichen, finanziellen Aufwand zu betreiben ( wie in diesem Fall; 60€ Receiver + neue Software ), so groß ist, daß sie eine bestimmte Grenze überschreitet, ist das nunmal nicht mehr allein mit dieser romantischen „Lust am Gesetzesbruch“ der Leute zu begründen, sondern nahezu immer ein Hinweis darauf, daß im regulären System irgendetwas grundsätzlich nicht in Ordnung ist !
    Die realen Verluste bei Premiere sind wahrscheinlich wirklich verhältnismässig minimal – ca. 99% der Leute, die gecrackt haben, würden nämlich unter den jetztigen Preis – Leistungsbedingungen entweder niemals ein Abo bei Premiere abschließen, oder aber an ihrem bestehenden Abo etwas ändern ! Würde Premiere stattdessen sein Gesamtpaket anstatt wie momentan für 50 + X € (Direktportale) für ca. 20 € anbieten ( denn mehr ist es von seiner jetzigen Qualität her auch wahrlich nicht wert, wenn überhaupt ), sähe es mit der Zahl der regulären Dauer – Abonennten mit Sicherheit ganz anders aus als heute.

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